Sardinien entdecken – Gorropu.com

Große Durchquerung des Supramonte – unterwegs auf Panoramapfaden

Mit einer Fläche von 50 qkm ist der Supramonte das größte Kalkstein- und Dolomitgebirge Sardiniens. Das Bergmassiv ist in sich stark gegliedert und weite, einsame Hochflächen, tiefe Fels­schluchten und knorrige Steineichen prägen das Landschaftsbild.

Die Durchquerung der in Europa wohl einmaligen Bergwelt bietet uns faszinierende Naturerlebnisse, Begegnungen mit der archa­ischen Welt der Hirten und Erfahrungen mit der bis heute rätsel­haften sardischen Geschichte. Ein Teil des Trekkings verläuft auf der Route des legendären Selvaggio Blù, der als das anspruchs­vollste Trekking in Italien gilt. Wir begehen aber ausschließlich die leichteren Etappen dieses Weges.

Tag 1
Anreise, Übernachtung in Unterkunft nach Wahl.

Tag 2
Gleich zu Anfang unseres Trekkings lassen wir uns in die wilde Bergwelt Sardiniens entführen. In der eingebrochenen Höhle von Tiscali befinden sich gänzlich verborgen vor etwaigen Beobachtern die Überreste einer nuraghischen Siedlung. Am Nachmittag er­reichen wir die weite Hochfläche von Campu Donianicoro, wo wir in einer urigen Hirtenhütte übernachten. Mit ein wenig Glück können wir in der Dämmerung grasende Mufflons beobachten.

Tag 3
Weiter geht es zur Doline Su Sellone, die zu den größten und schönsten des Supramonte gehört, und zum Nuraghen Mereu, einem festungsähnlichen Turm aus der Bronzezeit. Über weite Hochflächen und karge Weiden erreichen wir unseren Biwakplatz unter knorrigen Steineichen.

Tag 4
Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf zur Punta Cucuttos – einem wirklichen Traumgipfel! Wir genießen die 360-Grad-Sicht über die Gorropu-Schlucht und weite Teile der Supramonte-Gebirges. Abends erreichen wir den Silana-Pass (1.017 m ü. NN). Übernachtung mit Halbpension in familiärer Pension.

Tag 5
Der zweite Teil unseres Trekkings führt uns zu lauschigen Bade­buchten und eindrucksvollen Steilküsten. Von Duspiggius aus folgen wir einem versteckten Pfad, der uns in die Nähe des Capo Monte Santu bringt. In den senkrechten Felswänden über dem Meer baut der Eleonorenfalke sein Nest. Biwak an der Bucht von Portu Quau.

Tag 6
Entlang der zerklüfteten Steilküste geht es hinauf auf die Punta Salinas. Die Aussicht von dort oben ist einfach herrlich! Tief unter uns glitzert das türkisblaue Meer, während sich hinter uns die weiße Kalkwand des Supramonte aufbaut. Langsam steigen wir zum Strand von Cala Goloritzè mit seiner berühmten Felsnadel ab und biwakieren.

Tag 7
Nach einem morgendlichen Bad im Meer machen wir uns zum letzten Mal “auf die Socken” Über einen bequemen Wanderweg steigen wir zur Basalthochfläche des Golgo auf. Übernachtung in Unterkunft nach Wahl.

Tag 8
Abreise

Tipp vom Wanderführer
Dieses Trekking verläuft im Landesinneren der Insel sowie an der wilden Ostküste (abschnittsweise auf dem legendären Selvaggio Blù). Die Gehzeit beträgt pro Tag 4 bis 6 h und wir überwinden 400 bis 700 Höhenmeter am Tag. Wir wandern nicht immer auf bequemen Wanderwegen, sondern auch in felsigem Gelände oder weglos. Für diese Tour ist unbedingt eine gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich. Die Trekkingtour ist auch tageweise buchbar (z.B. nur Tag 1 bis Tag 4 oder Tag 4 bis Tag 8) .

Alle unsere Trekkingtouren organisieren wir auf Wunsch auch mit Gepäcktransport und ohne Biwakübernachtung (Änderungen des Programms vorbehalten).

Preise und Termine auf Anfrage

nach oben ↑

Weitblick in den Bergen mit Regenwolken
Abendstimmung im Supramonte
Ovile, typische sardische Hirtenhütte
Typische Hirtenhütte
Italienische Wurst grillt über dem Lagerfeuer
Leckere Salsiccia Sarda
Wanderer auf einer Hochebene
Auf dem Campu Donianicoro
Strand mit Badenden und steilen Felsen im Hintergrund
Am Strand von Cala Goloritzè
Fernsicht in eine Schlucht
Blick in die Gorropu-Schlucht
Blick von hoch oben über Bäume und Felsen auf das Meer mit einsamem Segelboot
Blick aufs Meer